50% Extra Rabatt auf dein Rezept Nutze den Code CANNAPREIS50 und sichere dir 50% Rabatt bei CannaZen 00Std : 00Min : 00Sek Jetzt sichern
Von Redaktion CannaSpiel.de ·

Celeste — Auf einen Blick

  • Entwickler Matt Makes Games (Maddy Thorson)
  • Plattformen PC, PS5/4, Xbox, Switch
  • Genre Precision Platformer
  • Release Januar 2018
  • Metascore 94 (PC)
  • Preis ca. 19,99 €

Celeste ist ein Precision Platformer von Maddy Thorson und Noel Berry, der 2018 zu einem der meistgelobten Indie-Spiele des Jahrzehnts wurde. Das Spiel erzählt die Geschichte von Madeline, die den fiktiven Berg Celeste besteigt — eine Reise, die als Metapher für den Kampf gegen Depression und Selbstzweifel funktioniert. Technisch ist Celeste ein Meisterstück präzisen Plattformer-Designs: jeder Tod ist verständlich, jeder Neustart sofortig, jeder Fortschritt verdient.

Gameplay & Mechaniken

Das Kernsystem in Celeste ist einfach: Laufen, Springen und ein einzelner Luftsprung-Dash. Diese Mechaniken werden in neun Kapiteln auf immer neue Weisen kombiniert und herausgefordert. Jeder Bildschirm ist ein eigenständiges Puzzle aus Plattformen, Fallen und Timing-Anforderungen. Das Spielgefühl ist absolut präzise: Madeline reagiert exakt so, wie man es erwartet. Tod durch unfaire Mechaniken ist fast ausgeschlossen — wenn man stirbt, war es der eigene Fehler. Das ist das Design-Prinzip, das Celeste von anderen schwierigen Spielen unterscheidet.

Das Kapitel-System strukturiert das Spiel in klar abgegrenzte Abschnitte mit je eigenem Thema und Spielmechanik-Einführungen. Kapitel 1 baut das Kern-Bewegungssystem auf; Kapitel 2 führt Wind-Mechaniken ein; Kapitel 6 experimentiert mit Licht und Dunkelheit. Jedes Kapitel hat eine Hauptroute für durchschnittliche Spieler und versteckte Strawberries als optionale Sammelaufgaben für Completionisten. Neun Hauptkapitel bilden die ca. 8–12 Stunden Hauptkampagne.

B-Sides und C-Sides sind optionale Schwierigkeits-Ebenen für Spieler, die mehr wollen. B-Sides sind härtere Varianten jedes Haupt-Kapitels — auf einem anderen Schwierigkeitslevel als die Hauptroute. C-Sides sind für alle, die Celeste vollständig gemeistert haben: extrem kurze, extrem harte Level die das gesamte Spielsystem voraussetzen. Das Gratis-DLC "Farewell" fügt ein vollständiges zehntes Kapitel hinzu, das in Länge und Schwierigkeit das gesamte restliche Spiel übertrifft.

Der Assist-Modus macht Celeste für jeden zugänglich, ohne das Spieldesign zu kompromittieren: Spielgeschwindigkeit kann auf 70% oder 50% reduziert werden, Unverwundbarkeit kann aktiviert werden, die Anzahl verfügbarer Dashes kann erhöht werden. Celeste kommuniziert klar, dass der Assist-Modus eine vollständig valide Option ist — kein Cheating, sondern Zugänglichkeit. Diese Haltung wurde in der Spieleentwicklungs-Community als Referenz für inklusives Design zitiert.

Highlights auf einen Blick

  • Präzises Plattformer-Design: Jeder Tod ist nachvollziehbar, jeder Fortschritt verdient — kein Pixel-Hunting, keine unfairen Fallen.
  • Emotionale Story: Depression und Selbstakzeptanz als Spielthematik — respektvoll, klar und nicht melodramatisch.
  • Assist-Modus: Volle Zugänglichkeitsoptionen ohne Konsequenzen für das Spielgefühl — Referenz im Genre.
  • B-Sides und C-Sides: Optionaler Endgame-Inhalt für 50–100+ weitere Stunden für Hardcore-Spieler.
  • Gratis-DLC Farewell: Ein komplettes zehntes Kapitel ohne Aufpreis — enthält mehr Inhalt als viele bezahlte DLCs.
  • Soundtrack: Lena Raines Musik ist eines der besten Videospiel-Soundtracks des Jahrzehnts — eigenständig hörbar.

Für wen geeignet?

Celeste richtet sich an Spieler, die präzises Plattformer-Gameplay mit emotionaler Tiefe suchen. Wer Super Meat Boy, Hollow Knight oder Shovel Knight kennt, findet in Celeste das zugänglichere, narrativ stärkere Pendant. Der Assist-Modus öffnet das Spiel auch für Spieler, die normalerweise schwierige Plattformer meiden — die Geschichte und Atmosphäre sind auch auf niedrigerem Schwierigkeitsgrad vollständig erlebbar.

Spieler, die keine Frustrationstoleranz für wiederholtes Scheitern mitbringen, sollten den Assist-Modus von Beginn an aktivieren. Das Spiel ohne Assist ist definitiv schwer — aber nie unfair. Für Completionisten ist das C-Side- und Farewell-Endgame eine Aufgabe für die nächsten 50+ Stunden.

Fazit

Celeste ist eines der besten Indie-Spiele der letzten zehn Jahre — präzises Plattformer-Design, emotionale Tiefe und ein Soundtrack, der im Gedächtnis bleibt. Pflichtspiel für Genre-Fans und alle, die einmal wirklich berührt werden wollen. Bewertung: 10/10

Schnell-Info

  • Spielzeit 8–12 Std. (Haupt)
  • Kapitel 9 + B/C-Sides + DLC
  • Assist-Modus Ja
Indie-Spiele Beste Singleplayer

Ähnliche Spiele

Häufige Fragen

Ist Celeste für Einsteiger geeignet?

Ja — der Assist-Modus erlaubt individuelle Anpassung von Spielgeschwindigkeit, Unverwundbarkeit und Ausdauer-Verbrauch. Celeste ist herausfordernd, aber durch den Assist-Modus für jeden zugänglich.

Was macht die Story besonders?

Celeste behandelt Themen wie Angst, Depression und Selbstakzeptanz respektvoll und ohne Melodrama. Die Narrative ist klar und emotional treffsicher — selten im Plattformer-Genre.

Wie viele Kapitel und Inhalte gibt es?

9 Haupt-Kapitel, B-Sides (härtere Varianten jedes Kapitels), C-Sides (extrem schwere Versionen) und die PICO-8-Minispielversion. Das Gratis-DLC "Farewell" verdoppelt den Endgame-Inhalt.

Auf welchen Plattformen läuft Celeste?

PC (Steam), PS4/5, Xbox One/Series, Nintendo Switch. Das Gratis-DLC Farewell ist auf allen Plattformen verfügbar.