FF VII Rebirth — Auf einen Blick

  • Entwickler Square Enix
  • Plattformen PS5, PC (Epic Games Store)
  • Genre Action-RPG, JRPG
  • Release Februar 2024
  • Metascore 92
  • Preis ca. 49,99 €

Final Fantasy VII Rebirth ist der zweite Teil der FF7-Remake-Trilogie von Square Enix — der direkte Nachfolger des Midgar-Kapitels aus FF7 Remake (2020). Mit Metascore 92 ist Rebirth eines der bestbewerteten JRPGs seit Jahren und expandiert die Geschichte weit über das Midgar-Kapitel hinaus: Cloud, Aerith, Tifa, Barret, Red XIII, Yuffie, Cait Sith, Vincent und Cid verlassen die Stadt und erkunden eine riesige Open World mit fünf Regionen, dem Golden Saucer als Minispiel-Hub und einer emotional aufgeladenen Geschichte die bekannte Momente des Originals von 1997 mit modernen Wendungen neu interpretiert.

Gameplay & Mechaniken

Das Kampfsystem von Rebirth baut auf FF7 Remake auf und ist das ausgereifteste im gesamten Remake-Projekt: Neun spielbare Charaktere spielen sich fundamental unterschiedlich — Cloud als Standard-Nahkämpfer mit Stagger-Fokus, Tifa als Kombo-Charakterin die Gegner aufbaut bevor Cloud zerschmettert, Aerith als Magierin die Zonen am Boden platziert, Barret als Fernkämpfer der kontinuierlich schadet. Das Synergy-System als neues Element fügt Kombo-Angriffe zwischen zwei Charakteren hinzu die ATB-Ressourcen effizienter nutzen und einzigartige Effekte auslösen.

Die Open World ist in fünf Regionen aufgeteilt die der Reiseroute der Ursprungsgeschichte folgen: Grasslands um Kalm, die Junon-Küstenregion, der Gongaga-Dschungel, die Corel-Wüste und Cosmo Canyon. Jede Region hat einen Weltbericht — ein Punktesystem für entdeckte Chocobos, abgeschlossene Nebenquests und gefundene Geheimnisse. Vollständige Weltberichte schalten Bonus-Informationen und Trophäen frei und geben der Erkundung messbare Ziele statt leerer Open-World-Kulisse.

Der Golden Saucer ist das Highlight-Minispiel-Hub: Ein riesiger Vergnügungspark mit Chocobo-Rennen, dem Queen's-Blood-Kartenspiel, einem vollständigen Brawler-Minispiel und dutzenden weiteren Aktivitäten. Queen's Blood hat eine eigene vollständige Spielmechanik mit Sammel-Aspekt und Turnieren — eine eigenständige Spielerfahrung innerhalb von Rebirth die dutzende Stunden füllen kann. Spieler die alle Golden-Saucer-Aktivitäten abschließen, verbringen erhebliche Zeit allein in diesem Bereich.

Der Soundtrack von Nobuo Uematsu und Masashi Hamauzu arrangiert bekannte Themen aus dem Originalspiel orchestral neu und ergänzt sie mit neuen Kompositionen. Aerith's Theme in seiner Rebirth-Version gilt als einer der emotional wirkungsvollsten Spielsoundtracks der letzten Jahre. Die vollständige japanische und englische Sprachausgabe ist für alle Cutscenes und viele Umgebungsdialoge verfügbar — eine Produktionsqualität die AAA-Standard setzt.

Highlights auf einen Blick

  • Metascore 92: Eines der bestbewerteten JRPGs seit Jahren — Square Enixs Trilogie auf Höchstform.
  • 9 spielbare Charaktere: Jeder mit eigenem Moveset und Kampfrolle — größte Charakter-Vielfalt im Remake-Projekt.
  • 5 Open-World-Regionen: Weltbericht-Punktesystem für vollständige Erkundung mit messbaren Zielen.
  • Golden Saucer: Vergnügungspark-Hub mit Chocobo-Rennen, Queen's-Blood-Kartenspiel und dutzenden Aktivitäten.
  • Synergy-Angriffe: Charakterkombo-System das die taktische Tiefe des Kampfsystems erhöht.
  • Emotionaler Soundtrack: Neuarrangements klassischer FF7-Themen von Meisterkomponisten.

Für wen geeignet?

Final Fantasy VII Rebirth richtet sich an JRPG-Spieler die FF7 Remake gespielt haben und die Geschichte fortführen wollen, sowie an Action-RPG-Fans die eine tiefe Kampfmechanik in einer offenen Welt suchen. Das Spiel ist ohne den ersten Teil nicht als Einstieg empfehlenswert — die narrativen Referenzen auf Remake-Ereignisse sind zu häufig und zu zentral um sie ohne Kontext zu genießen. Wer FF7 Remake gespielt hat, findet in Rebirth die logische und qualitativ überlegene Fortsetzung.

FF7-Original-Fans treffen auf ein Spiel das respektvoll mit dem Quellmaterial umgeht und gleichzeitig die Geschichte an unerwarteten Stellen neu interpretiert. Die Open World mit Weltberichten und der Golden Saucer als Minispiel-Hub bieten Beschäftigung weit über die 40-50-Stunden-Hauptstory hinaus — vollständige Completionists können 80-100+ Stunden einplanen. Als mittlerer Teil der Trilogie bereitet Rebirth den Abschluss der Geschichte vor der im noch unangekündigten dritten Teil kommen wird.

Fazit

Final Fantasy VII Rebirth ist der Beweis dass das Remake-Projekt funktioniert — Metascore 92, neun spielbare Charaktere, riesige Open World und Golden Saucer machen es zum vollständigsten JRPG-Erlebnis 2024 und zur unverzichtbaren Fortsetzung für alle die FF7 Remake gespielt haben. Bewertung: 9/10

Schnell-Info

  • Spielzeit 40–100+ Stunden
  • Metascore 92
  • Voraussetzung FF7 Remake empfohlen
FF7 Remake (Teil 1)

Offizieller Trailer