Von Redaktion CannaSpiel.de ·
Diablo IV Gaming

Diablo IV — Auf einen Blick

  • Entwickler Blizzard Entertainment
  • Genre Action-RPG, Dungeon Crawler
  • Plattformen PC, PS4/5, Xbox
  • Release Juni 2023
  • Metascore 88
  • DLC Vessel of Hatred (2024)

Diablo IV ist Blizzards dunkelstes und ambitioniertestes Kapitel der Serie — eine Open-World-Version von Sanctuarium mit Horror-Atmosphäre, fünf Klassen und einem tiefen Loot-System. Nach einem diskutierten Launch hat das Spiel durch kontinuierliche Post-Launch-Arbeit erheblich gewonnen: Das Torment-Schwierigkeitssystem, Tempering für Item-Crafting, das Vessel-of-Hatred-DLC mit der Spiritborn-Klasse und Season 8 haben das Spiel 2026 in seinen stärksten Zustand gebracht. Für ARPG-Spieler die zugängliche Systeme schätzen ist es die aktuell stärkste Diablo-Option.

Gameplay & Mechaniken

Das Klassen-Design in Diablo IV balanciert Zugänglichkeit und Tiefe: Der Barbar ist der physische Waffenkämpfer mit Arsenal-System — alle vier Waffenslots werden aktiv genutzt; die Zauberin beherrscht Feuer, Eis und Blitz mit Crackling-Energy und Immobilize-Synergien; der Nekromant hat Bone-Magic und Skelett-Army-Builds; der Druide wandelt sich zwischen Wolf und Bär und nutzt Terrain-Magie; die Schurke kombiniert Gift, Klingen und Energie-Mechanik. Mit dem Vessel-of-Hatred-DLC kommt die Spiritborn hinzu — eine mechanisch einzigartige Klasse die Spirit Guardians aus vier Tierwesen für verschiedene Spielstile kombiniert.

Das Item-System hat sich seit Launch durch mehrere Überarbeitungen entwickelt: Ancestral Items als höchste Seltenheit mit vier Affixen; Tempering um spezifische Affix-Pools auf Items anzuwenden; Masterworking für Upgrade-Stufen. Unique Items haben einzigartige Effekte die Builds definieren — Tibault's Will gibt Unstoppable-Synergien; Grandfather ist die stärkste Waffe für physischen Schaden. Mythic Unique Items sind Endgame-Ziele die nur in Torment IV droppen. Das Crafting-System gibt Spielern mehr Kontrolle als reine RNG-Abhängigkeit.

Der Endgame-Loop dreht sich um Torment I–IV als Schwierigkeitssystem: The Pit für timed Push-Content mit Glyph-Upgrade-Material; Infernal Hordes für Horde-Survival; Uber Duriel und Andariel als Bosses für Mythic-Unique-Farming; Helltides für Open-World-Events mit Abyssal Scroll-Mechanik. Paragon-Boards post-Level-100 sind das Build-Fein-Tuning: Glyph-Upgrades in den Boards geben spezifische Stärke-Multiplikatoren die gut gebaute Chars von durchschnittlichen trennen.

Die Saison-Mechanik gibt jedem Season-Charakter neue temporäre Fähigkeiten: Season 8 brachte Boss-Powers als ausrüstbare Fähigkeiten die von getöteten Bossen gedropt werden. Diese saisonalen Mechaniken verändert den Meta deutlich und gibt bekannten Builds neue Dimensionen. Saisonaler Charakter-Reset alle drei Monate hält die Community aktiv und gibt Race-to-Endgame als soziales Event.

Highlights auf einen Blick

  • Vessel of Hatred DLC: Spiritborn-Klasse, Nahantu-Region und neues Endgame-Content.
  • Torment-System: Vier Schwierigkeitsgrade mit progressiven Loot-Verbesserungen statt alter World Tiers.
  • Tempering und Masterworking: Item-Crafting-Optionen die RNG-Abhängigkeit reduzieren.
  • Season 8 — stärkste Saison: Boss-Powers als saisonale Mechanik mit massivem Build-Einfluss.
  • Open-World-Sanctuarium: Fünf Regionen mit dynamischen World Events und zufälligen Erscheinungen.
  • Metascore 88: Hoher Launch-Score der durch Post-Launch-Arbeit eingelöst wurde.

Für wen geeignet?

Diablo IV ist die zugänglichste Option im ARPG-Genre für Spieler die noch keine Erfahrung haben. Im Vergleich zu Path of Exile 2 sind die Systeme verständlicher erklärt und weniger überwältigend. Der Vessel-of-Hatred-Einstieg gibt eine klare Story und die Spiritborn-Klasse als besonders stark designte Option für Neue. Für erfahrene ARPG-Spieler die maximale Build-Komplexität suchen, bleibt Path of Exile 2 die tiefere Wahl.

Season-Spieler die alle drei Monate einen Neueinstieg genießen, finden in Diablo IV ein gut gepflegtes saisonales Spiel: Klare Season-Mechanik, aktive Community und Leaderboards für Push-Content. Das Spiel hat keine Game-Pass-Option — ein Kauf ist erforderlich, aber der Basispreis ist im Sale regelmäßig unter 30 €.

Fazit

Diablo IV ist nach zwei Jahren Patches und dem Vessel-of-Hatred-DLC das zugänglichste ARPG im Blizzard-Portfolio und eine solide Season-Spieloption. Für ARPG-Neulinge die stärkste Einstiegsempfehlung. Bewertung: 8/10

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Offizieller Trailer

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Diablo 4 und Diablo IV?

Beides sind Namen für dasselbe Spiel — Blizzard nutzt "Diablo IV" offiziell, "Diablo 4" ist die gängige Kurzform. Kein Unterschied im Produkt.

Lohnt sich das Vessel of Hatred DLC?

Ja — die Spiritborn-Klasse gilt als stärkste Klasse im Spiel, und die neue Nahantu-Region bietet frischen Content. Für aktive Season-Spieler ist es Pflicht.

Was ist das Torment-System?

Torment I–IV ist das neue Schwierigkeitsgrad-System ab Season 4 das die alten World Tiers ersetzt. Höhere Torment-Grade geben bessere Loot-Chancen für Sacred und Ancestral Items.

Wie lange dauert die Story in Diablo IV?

Die Hauptkampagne dauert ca. 30–40 Stunden. Vessel of Hatred fügt ca. 10–15 Stunden Story hinzu. Das eigentliche Langzeit-Gameplay ist der saisonale Endgame-Loop.