Der Metascore ist die Durchschnittswertung der Fachpresse für ein Spiel auf der Plattform Metacritic. Aus vielen Testberichten wird eine Zahl von 0 bis 100 gebildet. Sie ist ein schneller Orientierungswert, ersetzt aber keine eigene Einschätzung.
Auf einen Blick
- Skala 0 bis 100
- Grundlage gewichteter Durchschnitt von Kritiker-Reviews
- Grün 75 bis 100
- Gelb 50 bis 74
- Rot 0 bis 49
- Zusätzlich getrennter Nutzer-Score von 0 bis 10
So entsteht der Metascore
Metacritic sammelt Wertungen von Spielemedien, rechnet sie auf eine einheitliche 100er-Skala um und bildet daraus einen gewichteten Durchschnitt. Quellen mit größerem Gewicht beeinflussen das Ergebnis stärker. Es gibt den Score pro Plattform, ein Spiel kann also auf PC und Konsole unterschiedlich bewertet sein.
Was die Farben bedeuten
Grün steht für überwiegend positive Wertungen ab 75 Punkten, Gelb für gemischte Wertungen von 50 bis 74 und Rot für überwiegend negative unter 50. Werte über 90 gelten als herausragend und kommen selten vor. Ein Spiel mit 80 ist in der Regel solide bis sehr gut, nicht schlecht.
Grenzen des Metascores
Eine einzelne Zahl verdeckt Unterschiede im Geschmack: Ein Nischen-Strategiespiel kann bei seiner Zielgruppe großartig sein und trotzdem nur 78 Punkte haben. Außerdem fließen sehr unterschiedliche Medien mit unterschiedlichem Maßstab ein. Der Nutzer-Score kann durch gezielte Massenbewertungen (Review-Bombing) verzerrt werden, besonders kurz nach dem Release.
Wie du Wertungen sinnvoll nutzt
Nutze den Metascore als Filter, nicht als Urteil. Lies zusätzlich ein bis zwei ausführliche Tests, vergleiche mit den Nutzerrezensionen und achte auf Genre und eigenen Geschmack. Gerade bei Spielen mit technischen Startproblemen lohnt ein Blick auf die aktuelle Version, weil Updates die Qualität oft stark verändern.
🔍 Zum Spiel-Finder
Delivery Guy
Strain Hunter
CannaFarm
